The rules of the book club

20/10/2010 by

The first rule of book club is you do not talk about book club

The second rule is you do not talk about book club

The third rule of book club is if someone yells stop reading time is over

The fourth rule is only one man to a book

The fifth rule is only one book at a time fellas

The sixth rule is no sony readers or Ipads

The seventh rule is reading will go on as long as it has to

The eight and final rule is if this is your first time at book club you have to read

(I found this on youtube. It’s pure genius. I especially love #3)

Anyone lived in a pretty how town

20/10/2010 by

„Anyone lived in a pretty how town“ is a poem by E. E. Cummings

I’ve read it several times over several weeks before I started this recension. Den Rest des Beitrags lesen »

Eugen Onegin

20/10/2010 by

Eugen Onegin ist ein Dandy, der vom jungen romantischen Dichter Lenskij in die Landgesellschaft eingeführt wird. Dort lernt er vor allem Olga, Lenskijs Verlobte, und deren ältere Schwester Tatjana (Tanja) kennen. Zwischen Lenskij und Olga besteht eine jugendliche, zutiefst romantische Liebe. Tatjana, eine sehr belesene, schüchterne junge Frau, verliebt sich in Eugen Onegin, der ihre Liebe auf kalte Weise zuückweist. Den Rest des Beitrags lesen »

Rezension Le: Eugen Onegin (Alexander Puschkin)

03/09/2010 by

[Crossposted.]

Yevgeniy Onegin is a novel in verse form by Alexander Pushkin.

Plot:
Yevgeniy is a dandy, who is bored with life. When he inherits an estate in the countryside from his uncle, he moves there and starts to lead a rather hermitical life, only pulled into society by his friend Vladimir Lensky, an idealistic young poet. When Vladimir falls in love with Olga, he brings Yevgeniy to a diner at her family’s place. Olga’s sister Tatyana immediately falls in love with Yevgeniy, who doesn’t know how to handle her honest and open affection and shuts her down.

The story of this novel is interesting and Yevgeniy as much as Tatyana are very interesting characters. But I’m afraid that so much of Pushkin’s genius is lost in the translation that what remains is rather boring.

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Review Le: anyone lived in a pretty how town (E.E. Cummings)

25/08/2010 by

[Sorry, dass das so spät kommt. Aber besser spät als nie. So wie gewisse Monatstexte. (böse Le!)]

anyone lived in a pretty how town ist eines der berühmtesten Gedichte von E.E. Cummings.

So einen richtigen Plot hat das Gedicht nicht – es schildert das Leben von ein paar Leuten in einer Kleinstadt und ist vielleicht noch am ehesten mit Penny Lane zu vergleichen.

Das Gedicht ist wohl am besten intuitiv zu verstehen, denn nimmt man es wörtlich, versteht man gar nichts mehr. Damit soll man anfangen, was man kann. Ich hab’s ganz gern, aber ich kann verstehen, wenn andere Menschen das nicht mögen.

[Wobei ich mehr und mehr Sinn darin erkenne, je öfter ich es lese.]

Ganz abgesehen vom Inhalt hat das Gedicht aber eine ganz wunderbare Melodie und ist geschaffen dafür, laut vorgelesen zu werden.

Insgesamt macht es mich neugierig darauf, mehr von Cummings zu lesen.

Meine liebsten Stellen:

children guessed (but only a few
and down they forgot as up they grew
autumn winter spring summer)
that noone loved him more by more

she laughed his joy she cried his grief

anyone’s any was all to her

someones married their everyones
laughed their cryings and did their dance
(sleep wake hope and then) they
said their nevers they slept their dream

Juni/Juli Monatstext

15/07/2010 by

UNSERE SCHULD (4 weitere Kapitel)

Ruben

Sonnleitner war seine Definition von Kärnten, warm und sonnig und immer auf unbestimmte Weise gut gelaunt, selbst wenn er sagte „Ruben, ich sag dir, alles ist eine Katastrophe“, lachte er dabei. Den Rest des Beitrags lesen »

Die Räuber (review)

25/06/2010 by

Der alte Graf Moor hat zwei Söhne: Den intelligenten, freiheitsliebenden erstgeborenen Karl und den hässlichen, zweitgeborenen Franz; er bevorzugt Karl und will ihn als Alleinerben einsetzen.
Karl führt jedoch zur großen Enttäuschung seines Vaters ein zügelloses Studentenleben. Als er sich von diesem abkehrt und seinem Vater einen reumütigen Brief schreibt, tauscht der eifersüchtige Franz, der vom Vater nichts als Zurücksetzung erfährt, den Brief gegen einen von ihm gefälschten aus und lässt den Bruder so als Mörder dastehen. Von Franz angestachelt enterbt der Vater den Erstgeborenen, der sich daraufhin einer Rebellen-Räubertruppe anschließt.
Karl kämpft als Rebell und Räuber und verstrickt sich immer mehr in Verbrechen, steht aber durch einen Eid gebunden treu zu seinen Räuberfreunden. Er ist ein aufbegehrender Heißsporn, während sein Bruder Franz seine Ziele mit Tricks erreichen will. Beide handeln auf ihre Weise falsch, wobei Schiller mehr Sympathie für Karl hat, der ein ganzes Dorf niederbrennt und sogar (wenngleich auf deren eindringliche Bitte) seine Geliebte Amalia tötet.
Die Geschichte ist erstaunlich gut. Keiner der Charaktere (außer Spiegelberg) ist wirklich widerlich, jeder leidet und das Handeln eines jeden ist irgendwie verständlich und bemitleidenswert.
Am Allermeisten tat mir immer der arme, naive Graf Moor mit diesen irgendwie missratenen Söhnen Leid. ^^
Amalia ist natürlich auch ein armes Wesen.

Alles in Allem: Ein Klassiker, den es zu lesen lohnt. :)
PS: In „Die Brüder Karamazov“ gibt es immer wieder auch gewisse Anspielungen auf die Räuber. :) Nur, dass der Alte in Dostojewskijs Buch eindeutig widerlicher ist als seine Söhne.

Review Le: Faust (Johann Wolfgang von Goethe)

22/06/2010 by

[Crossposted.]

Faust is the most famous work by Johann Wolfgang von Goethe. [I'm only talking about the first part here because I don't like Goethe and even people who like Goethe think that part two sucks.]

Plot:
Mephistopheles/The Devil bets God that he can tempt Faust, an intelligent scholar and a great thinker. God laughs off Mephistopheles claims, but Faust actually makes a deal with Mephistopheles: His soul against a lifetime of knowledge and pleasure.

Probably everybody in Austria in a secondary education has had to read Faust. Since I spent a year in Brazil during my school time, I fell through the cracks. Which was just as well for me because ever since I read „Heidenröslein“ and its rape-apologia (more explicit in the first version, a little more insidious in the second), I have hated Goethe with the fiery passion of a thousand dying suns.
Anyway, I’m telling you this because I wanted you to know where I’m coming from when I’m saying: I’ve been meaning to read Faust for almost 10 years now, because I wanted to rectify my embarassing lack of education in that regard. And I expected Faust to be so great that I would have to, grudgingly, proclaim Goethe’s genius. But actually, Faust sucked.

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07/06/2010 by

And the silken sad uncertain rustling of each purple curtain
Thrilled me – filled me with fantastic terrors never felt before;
So that now, to still the beating of my heart, I stood repeating
`’Tis some visitor entreating entrance at my chamber door -
Some late visitor entreating entrance at my chamber door; -
This it is, and nothing more
,’

Pur-Gothik-Horror. Ich liiiiebe es. Den Rest des Beitrags lesen »

Monatstext Le

06/06/2010 by

„Hallo?“

„Hallo, sprech’ ich mit Karin Baumgartner?“
„Am Apparat.“

„Ich habe gehört, dass Sie ermitteln, wenn es sonst niemand mehr tut. Ist das wahr?“

„Worum geht es denn?“

„Ich… mein Bruder ist verschwunden. Und niemanden kümmert’s. Ich weiß nicht, an wen ich mich noch wenden kann. Ich kann Sie natürlich bezahlen.“

„Können wir uns persönlich treffen?“

***

Karin versuchte, in dem ungemütlichen Aida-Plastiksessel eine halbwegs erträgliche Position zu finden, während sie die Tür beobachtete, um ihre Anruferin nicht zu versäumen. Wenn ihr Büro im Moment nicht so voll mit Ikea-Schachteln wäre, hätte sie sie ja dorthin eingeladen. Aber zurzeit war der Raum schon für eine Person sehr eng.

Karin trank einen Schluck Tee. Eigentlich wollte sie Kaffee, aber einerseits war der in der Aida untrinkbar und andererseits hatte sie ihr tägliches Pensum schon getrunken.

In dem Moment kam eine junge Frau, vielleicht Anfang 20, zur Tür herein und sah sich suchend um. Sie hatte blonde Haare, die gewaschen gehörten und Schatten um die Augen, die Karin – aus Erfahrung mit ihrem eigenen Spiegelbild – sagten, dass sie schon drei Nächte nicht mehr geschlafen hatte.

„Bingo,“ murmelte Karin, während sie die Frau zu sich winkte.

„Karin Baumgartner? Tut mir leid, ich hätte Sie mir…“

„… kleiner vorgestellt?“ Karin lächelte und strich über ihren Bauch. „Keine Sorge, ich bin erst im 7. Monat und so weit läuft alles hervorragend. Wenn ich meinen Job nicht mehr machen kann, dann werde ich dir einige äußerst kompetente Kollegen empfehlen, die dir weiterhelfen werden. Aber noch geht’s.“

Die junge Frau wirkte beruhigt, oder zumindest beruhigt genug, um sich hinzusetzen und Kaffee zu bestellen.

„Warum erzählst du mir nicht, was passiert ist, Julia?“

Julia nickte.

„Also, ich wohne gemeinsam mit meinem Bruder und noch einem Freund in einer WG. Mein Bruder und ich, wir waren uns immer schon sehr nahe, auch wenn unsere Leben uns in sehr unterschiedliche Richtungen getrieben haben. Ich habe eine Tischlerlehre gemacht und mache gerade den Kurs zur Lehrlingsausbildnerin, während er eigentlich immer schon an die Uni wollte. Er ist ins Gymnasium gegangen und hat gute Noten geschrieben und ist dann zielstrebig auf die Uni, Biologie studieren. Oder besser, Molekularbiologie. Naja, wir haben trotzdem noch viel gemeinsam unternommen und wie schon gesagt, wohnen wir ja auch zusammen, also kenn’ ich ihn sehr gut und ich weiß wie er ist und ich weiß, dass er nicht einfach verschwinden würde, ohne einen triftigen Grund.“

Julia musste Tränen herunterschlucken, aber hatte sich schnell wieder unter Kontrolle.

„Also, vor drei Tagen ist er nicht nach Hause gekommen. Ich hab mir nichts dabei gedacht, es kommt immer wieder vor, dass er mal bei Freunden übernachtet oder eine Nacht durchmacht. Und er muss sich bei mir auch nicht abmelden oder so. Aber ich hab ihn wegen irgendeiner Kleinigkeit angerufen und er hat nicht abgehoben und nicht zurückgerufen. Und das ist ungewöhnlich. Als er vor zwei Tagen dann immer noch nicht nach Hause gekommen war, hab ich begonnen, mir Sorgen zu machen. Und ich hab halt angefangen, bei seinen Freunden anzurufen und zu fragen, ob sie was von ihm gehört hätten. Und niemand hat was von ihm gehört. Gestern war ich dann bei der Polizei, aber die meinen, das schon nichts schlimmes sein wird, junger Student, macht halt einen drauf. Aber ich glaub das nicht. Und es heißt ja immer, dass die ersten Tage in so einer Ermittlung so wichtig sind und deswegen hab ich Sie angerufen.“

„Okay. Erst einmal, kannst du mich duzen. Zweitens bin ich mir sicher, dass die Polizei dich nur beruhigen wollte, aber ich werd’ bei ein paar Freunden nachfragen, was sie denn wirklich tun. Dann würde ich gerne eure WG sehen und sein Zimmer, wenn das okay für dich ist. Und ich würd’ gern mit eurem Mitbewohner reden. Ja, und dann sehen wir mal, wohin uns die Dinge bringen, okay?“

Karin tätschelte Julias Hand. Die junge Frau war eindeutig aufgebracht und machte sich eindeutig Sorgen um ihren Bruder. Aber insgeheim musste Karin der Polizei recht geben – es wäre nicht das erste Mal, dass ein Student beschließt, ein spontanes Wochenende woanders zu verbringen und vergaß, einen Handystecker mitzunehmen.

Aber gut, sie würde sich die Sache anschauen und vielleicht wäre mit dieser Arbeit ein weiterer Ikea-Kasten gesichert.


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